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Die Bergackerbohne – altbewährt – neuentdeckt

Vom Hof Las Sorts haben wir neu im Sortiment: Die ganzen Ackerbohnen, geschälten Bruch sowie Mehl und Griess.

Was macht man denn aus der Bergackerbohne?

Die Bergackerbohne ist in unseren Küchen nicht mehr präsent und für manchen Gaumen sogar komplett fremd. Grundsätzlich kann man sie aber wie eine Kichererbse einsetzen. Durch ihren hohen Anteil an vollwertigen Proteinen, Mineralstoffen, Vitaminen und essenziellen Aminosäuren ist sie ein ideales Grundnahrungsmittel.

Rezept Ackerbohnen-Fries:

Zutaten

175 g grober Bergackerbohnen-Griess
600 ml Gemüsebouillon
1 EL Rapsöl
Salz
Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Rapsöl zum Bepinseln

Zubereitung

  • Die Gemüsbouillon in einem Topf zum Kochen bringen.
  • Den Topf vom Herd nehmen und den Ackerbohnengriess unter ständigem Rühren einrieseln lassen.
  • Rapsöl unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Nochmals auf dem Herd erhitzen und bei kleiner Hitze und unter ständigem Rühren ca. 3-4 Minuten zu einem festen Brei kochen, der sich vom Topf löst.
  • Den Ackerbohnen-Giessbrei auf ein feuchtes Blech rund 1 cm dick ausstreichen, gleichmässig
    festdrücken und auskühlen lassen.
  • Den Backofen auf 200°C Ober/-Unterhitze vorheizen.
  • Die ausgestrichene Masse in rund 5 cm lange Fries schneiden.
  • Ein mit Backpapier belegtes Backblech mit wenig Rapsöl bestreichen und die Ackerbohnen-Fries gleichmässig darauf verteilen.
  • Die Fries von allen Seiten mit Öl bepinseln und im heissen Ofen 30-40 Minuten knusprig ausbacken.
  • Die Fries als Beilage oder Snack mit Ketchup, Chutney oder Crème fraîche servieren.

Link zu Rezeptseite Ackerbohne

Wie kam der Hof Las Sorts zu der Ackerbohne?

Im Jahr 2016 hat ProSpecieRara bei Marcel Heinrich vom Hof Las Sorts angefragt, ob er Interesse habe, alte Ackerbohnensorten zu vermehren. Ackerbohnen sind auch bekannt unter dem Namen Fava (Italien) oder Dicke Bohne (Deutschland).

Natürlich war Marcel Heinrich dafür gleich Feuer und Flamme und hat Versuche auf dem Feld gestartet. Schlussendlich hat sich eine alte Sorte aus dem Wallis durchgesetzt, weil ihr selbst drei Fröste nichts anhaben konnten.

Aus den damals 3 Kilogramm Ausgangsmaterial sind im Herbst 2021, nach jahrelanger Aufbauarbeit, 3 Tonnen geworden. Das Projekt war und ist mit sehr viel Handarbeit verbunden, da gibt es eine enge Verwandtschaft zu den Bergkartoffeln und den verschiedenen Sorten an Getreide, die ebenfalls auf dem Hof Las Sorts gepflegt und angebaut werden.

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